
Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll. Auf der einen Seite, hätten wir mal die Protagonistin, Keeley. Sie wird irgendwie so naiv und gutgläubig beschrieben, dass es mich regelrecht aufgeregt hat. xD Gleichzeitig wird sie beschrieben wie eine Amazone mit unglaublicher Kraft, die sie von ihrer Schmiedetätigkeit erhalten hat. Sie scheint ruhig und gleichzeitig aufbrausend zu sein, ich werde einfach nicht schlau aus ihr. Aber in einer negativen Art, sie gibt für mich kein stimmiges Bild ab. Auch ihre Familie wirkt für mich sehr aufgesetzt. Ich war nicht in der Lage, mich in auch nur einen einzigen der Charaktere hineinzuversetzen oder mitzufiebern oder dergleichen. Nicht einmal beim Bergclan. Alles wird ziemlich schnell ins Lächerliche gezogen oder es werden derbe Scherze gemacht. Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe Humor, aber es war einfach eine Spur zu viel des Guten. Wo allerdings viel zu wenig, von allem, war, war bei Keeleys Schwester Beatrix. Ich möchte nicht spoilern, aber diese Person, ist für mich eine der am schlechtesten geschriebenen Personen, deren Geschichte ich seit sehr langer Zeit gelesen habe. Sie wirkt so teilnahmslos und desinteressiert und kommt einem einfach so "unpersönlich" beim Lesen vor. Ich konnte ihre Handlungen null nachvollziehen und habe mich durch ihre Passagen gekämpft. Sie hat mir endgültig die Lust an diesem Buch geraubt.
Leider hat auch die Geschichte selbst das Ganze für mich nicht mehr retten können. Es war alles so vorhersehbar und es kam keine Spannung auf. Der Schreibstil wirkte lieblos und ich war teilweise wirklich schockiert und habe hinterfragt, was ich denn an den anderen Büchern der Autorin so toll fand? Das klingt vielleicht hart, aber dieses Buch hat mich leider einfach wirklich enttäuscht. Lediglich die Thematik der Zentauren fand ich toll gewählt, auch wenn mir die Umsetzung nicht zugesagt hat. Aber es ist schön zu sehen, dass auch diese mythischen Wesen mal wieder etwas Aufmerksamkeit bekommen.
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