[Rezension] Priest of Bones 1 von Peter McLean

7. März 2020





Titel: Priest of Bones: Der Kampf um den Rosenthron 1
Autor: Peter McLean
Erschienen: 22. Februar 2020
Preis: Broschiert € 17,- / ebook € 13,99
Seitenanzahl: 412
Verlag: Hobbit Presse - Klett-Cotta


"Soldaten, Gangster, Magier… in den dunklen Gassen der Stadt wird darum gekämpft, wer in den Spelunken, Bordellen und Tempeln des Glückspiels das Sagen hat. Der Soldatenpriester Tomas Piety und seine Leute haben ein einfaches Ziel, sie wollen Alles, und das jetzt.

Der Krieg ist aus, aber die Probleme scheinen erst richtig anzufangen. Der Armeepriester Tomas kehrt mit seinen Soldaten und seiner Stellvertreterin Bloody Anne zurück nach Ellinburg. Aber die Stadt hat sich verändert, sein Imperium besteht nicht mehr. Längst haben andere Kriminelle die Kontrolle über die Gasthäuser, Bordelle und das Glücksspiel übernommen und ein dichtes Netz von Spitzeln geschaffen. Aber Tomas will sich zurückholen, was einst ihm gehörte. Er baut eine Gang auf, die an Gewitztheit und Schlagkraft nicht zu übertreffen ist. Und dann ist da noch Billy the Kid, ein Junge, der von der Göttin berührt ist und über beängstigende magische Fähigkeiten verfügt."


Auf dieses Buch bin ich hauptsächlich wegen des schönen Covers aufmerksam geworden. Als dann auch noch der Klappentext sehr vielversprechend klang, musst ich es einfach lesen. Außerdem habe ich bis jetzt eigentlich noch keine Geschichte in dieser Richtung gelesen und wollte unbedingt wissen, wie es mir gefallen würde. Nun kann ich sagen ganz gut. Zum Glück bin ich nicht mit großen Erwartungen an das Buch herangetreten, denn dann hätte es sein können, dass ich ein bisschen enttäuscht gewesen wäre, hauptsächlich da nicht besonders viel Fantasy, beziehungsweise Magie vorkam, eher gegen Ende hin etwas aber doch nicht besonders viel. Trotzdem muss ich sagen, dass mir die Geschichte ziemlich gut gefallen hat und es doch eine gute Abwechselung zu meinen üblichen Lesestoff darstellte.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir ein wenig schwer, doch nach ein paar Kapiteln habe ich mich schon recht gut zurechtgefunden, das einzige, was mir recht lange Schwierigkeiten bereitet hatte, waren die vielen Namen der Leute die für den Protagonisten Tomas Piety arbeiten. Das waren mir einen Tick zu viele Nebencharaktere, die zwar alle immer wieder erwähnt wurden, doch grundsätzlich eher etwas blass blieben.

Die Geschichte ist aus der Perspektive von Tomas geschrieben, was ich sehr interessant fand, da man so seine Gedanken und auch Gefühle recht gut nachvollziehen konnte. Ich fand es sehr spannend wie er alles im Griff hatte und die verschiedensten Pläne in die Tat umsetzte. Im Laufe der Geschichte fand ich, dass er sogar etwas zu gut war. Irgendwie ging jeder seiner Pläne auf und für ihn lief alles wie am Schnürchen. Jedoch hat der Autor es geschafft, dass Tomas trotzdem für den Leser nicht irgendwie langweilig oder unsympathisch wurde, sondern ich für meinen Teil war nur noch gespannter was wohl als nächstes Geschehen wird. Ich muss auch sagen, dass eigentlich recht wenig Aktion zu lesen war. Zwar haben Tomas und seine Männer (und Bloody Anne) immer wieder neue Pläne durchgeführt um die ganzen Geschäfte der Pious Man, welche Tomas vor dem Krieg anführt, zurück zu bekommen, doch trotzdem bestand der meiste Teil des Buches aus recht ereignislosen Sachen, die doch trotzdem sehr spannend erzählt wurden. Die richtige Aktion kam gegen Ende auf und mit dem, was am Ende geschah, habe ich auch überhaupt nicht gerechte, weshalb ich wahrscheinlich auch den zweiten Teil lesen werde, denn dieser muss nach diesem Ende einfach kommen. Außerdem bin ich wahnsinnig gespannt, wie es mit dem jungen Billy weitergehen wird, welcher magische Kräfte besitzt und über den leider viel zu wenig erzählt wurde. Das wird aber wahrscheinlich im zweiten Teil mehr sein, denn ich kann mir gut vorstellen, dass Billy noch eine große Rolle haben wird. Aber vielleicht irre ich mich auch. :)


Insgesamt hat mir das Buch ziemlich gut gefallen, wobei ich auch sagen muss, dass das wohl hauptsächlich an dem tollen Schreibstil des Autors lag. Er hat wirklich gezeigt, dass er selbst eher belanglose Sachen sehr spannend erzählen kann. Ebenfalls fand ich es ziemlich cool, dass die Ausdrucksweise etwas morbid und anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. Aber wie schon gesagt, das Buch ist mal eine wirkliche gute Abwechslung gewesen und ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil. :)



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