[Rezension] Das neunte Haus von Leigh Bardugo

19. März 2020





Titel: Das neunte Haus
Autor: Leigh Bardugo
Erschienen: 3. Februar 2020
Preis: Broschiert € 18,- / ebook € 14,99
Seitenanzahl: 528
Verlag: Knaur


"Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der USA – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie: So können die Mitglieder der »Skull & Bones« die Börsenkurse aus den Eingeweiden lebender Opfer vorhersagen, während Haus Aurelian durch Blutmagie Einfluss auf das geschriebene Wort nehmen kann – ebenso hilfreich für Juristen wie für Bestseller-Autoren …
Als auf dem Campus von Yale eine Studentin brutal ermordet wird, sind die Fähigkeiten der Außenseiterin Alex Stern gefragt, die eben erst vom neunten Haus rekrutiert wurde: Nur Alex ist es auch ohne den Einsatz gefährlicher Magie möglich, die Geister der Toten zu sehen. Um eine Verschwörung aufzudecken, die weit über 100 Jahre zurückreicht, muss Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste ausreizen."


Auf dieses Buch war ich schon wahnsinnig gespannt, da es das erste Buch von Leigh Bardugo ist, welches nicht Teil der Grischa Welt ist und ich war unheimlich gespannt, was sie noch so für Geschichten schreibt. Es hat etwas gedauert bis ich richtig in die Geschichte hineingefunden habe, aber als ich dann endlich drinnen war, hat sie mich nicht mehr losgelassen. Die Handlung war so spannend, dass ich am liebsten das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt hätte. Anderseits war es hin und wieder einfach nötig das Buch zur Seite zu legen und kurz die Geschehnisse sacken zu lassen, denn manche Teile der Geschichte haben es ziemlich in sich, sodass ich doch etwas froh war, wenn mir mal die Hände vom Buch halten eingeschlafen sind.

Am spannendsten fand ich die Art wie die Kapitel aufgeteilt waren. Es gab immer wieder Kapitel, die in der Gegenwart spielten, diese wurden jedoch von Kapitel aus naher Vergangenheit abgewechselt. Genauso wie auch das Hauptaugenmerk in den Kapiteln unterschiedlich war. So waren die Kapitel in der Gegenwart aus Alex' Sicht geschrieben und die Kapitel aus der Vergangenheit aus der Sicht von ihrem Partner Darlington. Das fand ich sehr interessant, so konnte man beide Charakter besser kennenlernen und eine Verbindung zu den beiden aufbauen. Natürlich waren Alex ihre Kapitel mehr, da sie die Protagonistin ist und eine ziemlich toughe noch dazu. Alex hat schon viel Scheiße erlebt und lässt sich jedoch nicht so einfach unterkriegen. Sie wirft sich regelrecht in die Gefahr um die Wahrheit herauszufinden. Noch dazu besitzt sie als einzige die Fähigkeit Geister, hier die Grauen genannt, zu sehen, was sie zu Haus Lethe gebracht hatte, denn diese Fähigkeit ist sehr wertvoll für die Arbeit von Lethe.

Alex war mir zwar erst ab ein paar Kapitel sympathisch, denn anfangs wusste ich nicht genau wie ich sie einschätzen sollte, doch nach und nach habe ich sie richtig ins Herz geschlossen, da sie einen sehr speziellen aber genialen Sinn für Humor hat und sie einfach wirklich eine starke und auch sehr sture Protagonistin ist. Darlington konnte ich ebenfalls anfangs nicht genau einschätzen, doch auch ihn mochte ich mit der Zeit immer mehr und ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie es mit Alex und ihm weitergehen wird. :)


Insgesamt hat mir das Buch extrem gut gefallen. Leigh Bardugo weiß wirklich wie man die Leser fesseln und begeistern kann, weshalb sie auch einfach eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen ist. Leider habe ich anfangs fälschlicherweise gedacht, dass es ein Einzelband ist. Tja, da habe ich mich schlecht erkundigt und jetzt kann ich es kaum erwarten bis die Geschichte weitergeht! :D



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