[Rezension] Gods of Ivy Hall - Cursed Kiss von Alana Falk

21. November 2020





Titel: Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
Autor: Alana Falk
Erschienen: 1. Februar 2020
Preis: Gebunden € 18,99 / ebook € 9,99
Seitenanzahl: 512
Verlag: Ravensburger Verlag


"„Du darfst mich niemals küssen. Du darfst niemals auch nur daran denken, mich zu küssen. Versprich mir das!“
Erins Lippen sind gefährlich. Denn sie ist keine normale Studentin am Ivy Hall College: Sie ist eine Rachegöttin im Dienst von Hades – und dazu verdammt, jungen Männern mit einem Kuss die Seele zu stehlen. Niemals darf sie sich verlieben, das ist Erins wichtigste Regel. Bis sie auf einer Verbindungsparty Arden begegnet und plötzlich alles anders ist. Ardens Nähe, seine Blicke, seine zufälligen Berührungen wecken Gefühle in Erin, die sie nicht empfinden darf. Denn ein einziger Kuss würde sein Schicksal besiegeln …
Verhängnisvoll, verboten, verführerisch."


Auf dieses Buch war ich schon unheimlich gespannt, da ich ein großer Fan der griechischen Mythologie bin und immer wieder gerne Bücher lese, in denen diese vorkommt. Da habe ich auch schon einige tolle gelesen, nur leider gehört dieses nicht dazu.

Dieses Buch hat mich leider nicht von sich überzeugen können und eigentlich wollte ich es öfters schon während dem Lesen abbrechen. Zu Ende gelesen habe ich es eigentlich nur, da ich von vielen Leuten gehört habe, dass es am Ende eine sehr interessante Wendung gibt und es dann auch endlich auch richtig Fahrt aufnimmt. Das stimmt auch, nur leider kam das viel zu spät. Ungefähr die letzten 10 % des Buches waren wirklich sehr spannend und interessant, doch alles davor war meiner Meinung nach einfach zu langweilig. Ich habe mich öfters dabei erwischt wie ich schon ganze Absätze überspringen wollte, da es sich für mich einfach sehr gezogen hat und ich schnell eigentlich keine Lust mehr hatte weiterzulesen. Wie schon gesagt habe ich aber nur deshalb durchgehalten, da ich so oft gehört habe, dass es besser wird und weil ich neugierig war, wie genau das passieren sollte.
Ich muss sagen, die Wendung am Ende war ziemlich gut, jedoch eine richtige Überraschung war es für mich nicht wirklich, da irgendwie naheliegend war. Aber trotzdem cool und für einige sicher auch eine viel größere Überraschung als für mich.

Aber nicht nur das die endlos ziehende und langweilige Handlung, auch die Charaktere haben mir einfach nicht wirklich zugesagt. Die Geschichte wird wechselnd aus der Sicht von unserer Protagonistin Erin, der Rachegöttin die für Hades arbeitet und aus der Sicht des zweiten Protagonisten Arden, ein junge der Erin nicht mehr aus dem Kopf geht, erzählt. Beide haben mich unglaublich genervt. Erin ist eine Person, mit der ich niemals auskommen würde, so unsympathisch und extrem egoistisch. Natürlich versucht sie alles um die Menschen, die sie liebt zu retten, was jedoch nur ihre Schwestern und irgendwann auch Arden sind, ansonsten sind ihr alle egal und auf ihrem Weg ihre Schwestern Summer zu beschützen würde sie auch über Leichen gehen. Dazu kommt aber, dass sie auch noch unglaublich naiv ist und manchmal auch etwas dumm. Arden hingegen war ganz ok, wobei er für mich die ganze Zeit über auch etwas blass gewirkt hat. Das hat wahrscheinlich etwas mit dem Ende zu tun, doch nervt er ganz schön bei 90 % des Buches.
Allein wegen der beiden werde ich wahrscheinlich das zweite Buch nicht mehr lesen, obwohl ich, wie schon gesagt, ein großer Fan der griechischen Mythologie bin, aber da gibt es eindeutig viel bessere Bücher.


Das Buch hat mich fast auf ganzer Linie enttäuscht. Die Handlung war eher langweilig und hat sich unglaublich gezogen, die Charaktere waren mir sehr unsympathisch und die große Wendung konnte das auch nicht richtig herausreißen, da sie sehr vorhersehbar war. Schade bei dem tollen Cover, wobei das Cover wohl das Beste an dem ganzen Buch war.

Aber so empfinde ich, ich kann mir vorstellen, dass es sicher Menschen gibt, die mehr Freude an dem Buch haben werden oder die es extrem lieben werden. Ich gehöre da leider überhaupt nicht dazu. Ich würde zwar gerne wissen wie die gesamte Geschichte enden wird, doch nicht so sehr um den zweiten Teil zu lesen. 
 


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