[Rezension] Cold Kiss – Der Kuss des Todes von Becca Foster

27. Dezember 2020





Titel: Cold Kiss – Der Kuss des Todes
Autor: Becca Foster
Erschienen: 30. November 2020
Preis: Broschiert € 12,99 / ebook € 9,99
Seitenanzahl: 320
Verlag: Piper Verlag


"Ihre Zeit in der Gewalt eines Serienkillers wird Marlie nie vergessen. Vor sieben Jahren gelang ihr die Flucht, indem sie mit einem Messer auf den Entführer einstach. Seither ist sie bekannt als »das Mädchen, das einen Killer getötet hat«. Als ihre kleine Schwester Kaitlyn spurlos verschwindet, findet sich Marlie erneut in einem Alptraum wieder. Hat der Killer damals überlebt? Und übt er jetzt Rache? In ihrer Not wendet sich Marlie an den Ermittler Kenai. Während sie gemeinsam nach Kaitlyn suchen, knistert es gewaltig zwischen ihnen. Dabei ahnen sie nicht, in welch tödlicher Gefahr sie schweben."


Normalerweise lese ich nicht viele Geschichten aus diesem Genre, doch dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, da ich den Klappentext sehr interessant fand. Leider muss ich sagen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat wie ich gehofft hatte.

In der Geschichte geht es um Marlie, die als Jugendliche von einem Serienkiller entführt und schwer verletzt wurde. Ihr gelang die Flucht, indem sie den Killer überrumpelt und ihn tötet, doch seitdem ist ihr Leben nicht mehr wie es einmal war. Noch dazu benutzt Marlie's Mutter ihre Leidensgeschichte, um damit viel Geld zu machen, was Marlie schrecklich findet und nichts damit zutun haben will. Als eines Tages jedoch Marlie's jüngere Schwester Kaitlyn verschwindet, denkt Marlie sofort, dass sich die Geschichte wiederholt und beauftragt Kenai, den besten Detektiv der Stadt, als Hilfe um ihre Schwester wiederzufinden. So machen die beiden sich gemeinsam zu einem Roadtrip quer durchs Land auf, um Kaitlyn zu finden.

Ich muss sagen, ich war sehr neugierig auf die Geschichte und habe mich schon sehr darauf gefreut mitzurätseln, wer oder was genau hinter dem Verschwinden von Marlie's Schwester steckt, doch leider war die Auflösung ziemlich vorhersehbar habe, sodass ich schon nach ein paar Kapitel wusste, wer der Täter ist. Noch dazu kam, dass ich mit Marlie und Kenai nicht wirklich warm geworden bin. Beide Charaktere waren für mich eher blass und auch die Handlung war viel zu plump und schnell erzählt, sodass ich auch den Aufbau der Beziehung zwischen Marlie und Kenai nicht wirklich nachvollziehen konnte. Marlie war mir die meiste Zeit viel zu naiv und kopflos. Sie hat sich von einer Horrorfilm-Szene in die nächste geschmissen, ohne auch nur ein bisschen ihren Kopf einzuschalten. Das hat mich unheimlich genervt. Kenai hingegen war anfangs ein ziemliches Arschloch zu Marlie, der sie die ganze Zeit über nur angeblafft hat und von sich gestoßen hat und ganz plötzlich ist er in sie verliebt und dreht fast durch, wenn ein anderer Kerl sie auch nur anschaut.

Auf jeden Fall war ich sehr froh, als endlich die Auflösung kam, denn zu dem Zeitpunkt hätte ich die beiden Protagonisten schon gerne gegen eine Wand geschmissen. Der Schreibstil der Autorin war zwar leicht und locker, aber auch mit einigen Logikfehlern behaftet, was mich irgendwann einfach nur noch genervt hat. Außerdem hat sich die Geschichte hin und wieder sehr gezogen, sodass ich mir kurzzeitig überlegt habe es abzubrechen. Doch war ich immer noch guter Hoffnung, dass das Buch gegen Ende hin vielleicht noch besser wird und so habe ich durchgehalten. Gegen Ende hin wurde es dann noch etwas spannender doch ganz am Schluss konnte ich es trotzdem kaum noch erwarten, bis es endlich zu Ende ist.


Alles in allem muss ich leider sagen, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Die Grundidee und auch das Cover sind super, aber alles andere hat mir leider nicht gefallen. Ganz besonders die Charaktere waren für mich am schlimmsten. Ich glaube so schnell werde ich nicht mehr zu einem Buch von Becca Foster greifen. Sehr schade.


Vielen Dank an den Verlag und NetGalley für das  Rezensionsexemplar!
 

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