[Rezension] King of Scars – Thron aus Gold und Asche von Leigh Bardugo

9. Juni 2021





Titel: King of Scars – Thron aus Gold und Asche (Die King-of-Scars-Dilogie, Band 1)
Autor: Leigh Bardugo
Erschienen: 20. August 2019
Preis: Broschiert € 16,67 / eBook 14,99
Seitenanzahl: 512
Verlag: Knaur


"Niemand weiß, was der junge König von Ravka, während des blutigen Bürgerkrieges durchgemacht hat. Und wenn es nach Nikolai selbst geht, soll das auch so bleiben.
Jetzt, wo sich an den geschwächten Grenzen seines Reiches neue Feinde sammeln, muss er einen Weg finden, Ravkas Kassen wieder aufzufüllen, Allianzen zu schmieden und eine wachsende Bedrohung für die einstmals mächtige Armee der Grisha abzuwenden.
Doch mit jedem Tag wird in dem jungen König eine dunkle Magie stärker und stärker und droht, alles zu zerstören, was er aufgebaut hat. Schließlich begibt Nikolai sich mit einem jungen Mönch und der legendären Grisha-Magierin Zoya auf eine gefährliche Reise zu jenen Orten in Ravka, an denen die stärkste Magie überdauert hat. Denn nur dort besteht eine Chance, sein dunkles Vermächtnis zu bannen.
Einige Geheimnisse sind jedoch nicht dafür geschaffen, verborgen zu bleiben – und einige Wunden werden niemals heilen."


Nachdem ich endlich die Grisha Reihe beendet hatte, musste ich unbedingt auch endlich dieses wunderschöne Büchlein lesen, denn Nikolai war in den Grisha Büchern einer meiner absoluten Lieblingscharaktere und ich war so unheimlich gespannt, wie es mit ihm weitergehen wird. :) Zum Glück hatte ich nicht so viel zeitlichen Abstand zwischen dem letzten Grisha Buch und diesem Buch, denn ich glaube, dass ich mir sonst ein bisschen schwergetan hätte, gleich wieder in die Welt zu finden, beziehungsweise sicherlich hätte ich auch einiges wieder vollkommen vergessen und mir eben deshalb schwergetan. Aber zum Glück war es nicht so und deshalb hatte ich mit dem Einstieg in dieses Buch überhaupt kein Problem und konnte Nikolai und viele weitere altbekannte Charaktere aus dem Grishaverse auf ihrem neuen Abenteuer begleiten. :)

Dazu muss ich auf jeden Fall auch sagen, dass man dieses Buch nicht wirklich unabhängig lesen kann und man sowohl die Grisha-Trilogie als auch die Kähen-Dilogie von Leigh Bardugo zuerst lesen muss, damit man dieses Buch lesen und ganz wichtig, auch verstehen kann. Denn in King of Scars kommen fast nur Charaktere aus beiden vorherigen Reihen vor und natürlich erfährt man auch einiges aus Erzählungen was passiert ist, jedoch wäre es zu wenig um die anderen beiden Reihen nicht zu lesen, aber auch zu viel sodass man sich spoilern würde. Also, wenn ihr King of Scars lesen wollt, dann schaut euch davor unbedingt die anderen Reihen von Leigh Bardugo an, nämlich die Grisha Reihe (1. Goldene Flammen, 2. Eisige Wellen & 3. Lodernde Schwingen) und danach die Kähen-Reihe (1. Das Lied der Krähen & 2. das Gold der Krähen). :)

So aber kommen wir wieder zurück zum Buch und wie es mir gefallen hat. Wie schon gesagt ist Nikolai einer meiner Lieblinge aus der Grisha-Reihe gewesen, genauso wie auch Nina aus der Krähen-Reihe, weshalb ich es sehr gefeiert habe, dass die Kapitel, grob gesagt, abwechselnd Nikolai und Nina beleuchtet haben. Nikolai versucht nach den Geschehnissen aus der Grisha-Reihe sein Land wieder auf Vordermann zu bringen und es zu stabilisieren. Nina ist währenddessen auf einer Mission in Fjerda um Grishas zu finden und zu befreien. Aber nicht nur die beiden nehmen in diesem Buch eine große Rolle ein, auch die Grisha Zoya, ebenfalls ein Charakter, welche mich schon früher begeistern konnte, ist für die Handlung sehr wichtig und macht sich mit Nikolai zusammen auf den Weg um ihm bei seinem Problem zu helfen. Welches das jedoch ist, solltet ihr selbst herausfinden, jedoch davon eben müsstet ihr die anderen Bücher gelesen haben, sonst macht alles kaum Sinn. ;)

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und obwohl es hin und wieder ein paar Längen hatte, so bin ich doch sehr gut durchgekommen und hatte große Freude am Lesen. :) Ich hoffe sehr, dass der zweite Teil, Rule of Wolves, der ja jetzt schon erschienen ist, vielleicht noch einen Tick besser ist, denn dann wäre es auf jeden Fall ein Jahreshighlight. ;)



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