[Rezension] Saligia - Spiel der Todsünden von Swantje Oppermann





Titel: Saligia - Spiel der Todsünden
Autor: Swantje Oppermann
Erschienen: 7. Februar 2019
Preis: Gebunden € 16,95  / ebook € 15,99
Seitenanzahl: 343
Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg


"Keira wird getrieben von ihrem Zorn. Überall ist sie die verhasste Außenseiterin, die ständig ausrastet und andere verletzt. Ihr Leben verändert sich radikal, als sie in das Eliteinternat Canterbury kommt. Denn Keira ist eine Saligia mit übernatürlichen Kräften und trägt das Erbe der Todsünde Zorn in sich. Auf der Canterbury School soll sie mit anderen Saligia lernen, ihre ungezügelte Wut zu kontrollieren. Kaum hat Keira sich eingelebt und in den geheimnisvollen Taran verliebt, da wird eine Mitschülerin tot aufgefunden. War es Mord? Als Keira Nachforschungen anstellt, merkt sie schnell, dass jeder Saligia sein eigenes Spiel der Lügen spielt. Befindet sich der Täter unter ihnen?"


Ich muss zugeben, dass dieses Buch für mich auch ein großer Coverkauf war, doch auch die Story hat mich natürlich etwas neugierig gemacht. Auf jeden Fall bin ich ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen und wurde sehr positiv überrascht. Eigentlich ist die Geschichte, wenn man die Tatsache mit den sieben Todsünden außer Acht lässt, nicht wirklich etwas Besonderes. Doch eben dieser Aspekt, dass es Menschen gibt, die von den sieben Todsünden beeinflusst sind, beziehungsweise dadurch Kräfte haben und dann auch noch zusammen in einer Schule lernen sollen damit umzugehen, hat dieses Buch für mich zu etwas besonderem gemacht, denn das ist mal wieder etwas Neues.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Keira welche die Gabe der Sünde Zorn in sich trägt. Anfangs lernen wir sie in einer normalen Umgebung kennen, in der sie sich nie wirklich dazugehörig fühlt und da sie nicht wirklich gut mit ihrem Zorn umgehen kann, immer wieder in schlimme Situationen gerät. Doch zum Glück steht eines Tages ein junger Mann vor ihr, der genau weiß was Keira wirklich ist und ihr anbietet, dass sie in einer Schule geht, in der es mehr von ihrer Art gibt und wo sie lernen soll mit ihren Kräften umzugehen. Doch kaum ist sie in dieser Schule, passieren auch schlimme Dinge.
Eigentlich fand ich Keira, mal abgesehen davon, dass sie immer recht wütend ist, sehr sympathisch und habe mich schnell mit ihr angefreundet. Ihre Handlungen konnte ich zwar nicht immer verstehen, doch das geht auch nicht wirklich, wenn man eben bedenkt, dass sie von ihrer Kraft beeinflusst wird. Bei ihren Mitbewohnerinnen tat ich mir anfangs ein wenig schwer, jetzt nicht wegen der Sympathie, sondern weil ich recht lange gebraucht habe um mir die Namen und die dazugehörigen Sünden zu merken. Aber zum Glück hatte ich dann doch recht schnell den Dreh raus.

Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil der Autorin sehr angenehm und flüssig fand. Die Kapitel sind recht kurz, weswegen ich regelrecht durch das Buch geflogen bin, denn immer, wenn ich mir sagte "nur noch ein Kapitel" war es so schnell vorbei, dass ich gleich noch eines und dann noch eines gelesen habe. xD Auch von Spannungsbogen her war die Geschichte sehr gut erzählt und ich war sehr gespannt, wie es weitergeht, welche Wahrheiten ans Licht kommen und wem man eigentlich trauen kann.
Leider dachte ich anfangs, dass das Buch ein Einzelband wäre, wo ich dann doch recht schnell merkte, dass dem nicht so ist. Jetzt freue ich mich auf jeden Fall schon sehr auf den zweiten Teil, denn die Geschichte hat mich wirklich sehr neugierig zurückgelassen. :)

Alles in allem war "Saligia - Spiel der Todsünden" für mich ein richtig guter Auftakt für die Reihe und ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte von Keira weitergehen wird. Hoffentlich lässt die Fortsetzung nicht zu lange auf sich warten. :)



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