[Rezension] Gold und Schatten von Kira Licht





Titel: Gold und Schatten - Das erste Buch der Götter
Autor: Kira Licht
Erschienen: 28. Februar 2019
Preis: Gebunden € 17,00 / ebook € 4,99
Seitenanzahl: 544
Verlag: ONE


"Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall..."


Als ich den Klappentext und danach auch noch die Leseprobe gelesen habe, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen muss, und das nicht nur, weil es etwas mit griechischer Mythologie zu tun hat, sondern weil mich die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen hat. Nachdem ich die ersten paar Seiten gelesen habe, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu Lesen. Kira Licht hat einen wirklich tollen Schreibstil, in den man einfach versinken muss und gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich kann es kaum erwarten bis die Geschichte von Livia und Maél weitergeht, denn das Ende war schon etwas böse.

In "Gold und Schatten" geht es um die junge Livia, die erst seit kurzem in Paris lebt und langsam versucht sich einzuleben. Sie ist die Tochter von Diplomaten, weshalb sie schon öfters Umgezogen ist, doch trotzdem ist es für sie jedes Mal eine große Umstellung. Außerdem kam dieses Mal auch noch dazu, dass sie sich seit ihrem Geburtstag mit komischen Träumen auseinandersetzten, muss und dann kommt auch noch dazu, dass sie anscheinend nun auch mit pflanzen reden kann. Um nicht ganz verrückt zu werden fokussiert sich Livia eher auf ihre neue Umgebung und will die Katakomben in Paris besichtigen. Doch dort trifft sie auf den jungen, gutaussehenden Maél und ihre Welt wird noch einen Tick verrückter, als sie sowieso schon ist.
Die Protagonistin Livia war mir von Anfang an sehr sympathisch, was auf Maél nicht unbedingt zutrifft, da ich ihm anfangs doch eher etwas skeptisch war. Doch nach und nach hat sich das gelegt und ich bin ihm schlussendlich genauso verfallen wie auch Livia. Insgesamt hat mir die Liebesgeschichte der beiden sehr gut gefallen. Man hat die Gefühle der beiden, diese Anziehung, regelrecht durch die Zeilen spüren können.
Jedoch haben nicht nur Livia und Maél das Buch für mich zu einem tollen Erlebnis gemacht, auch die Nebencharaktere wie Livias neue Freundinnen fand ich richtig klasse. Die beiden sind wirklich genial und unterstützen ihre Freundin tatkräftig bei ihren Problemen. Aber nicht nur die beiden, auch Hermes, der sich um Maél kümmert, fand ich sofort super sympathisch und ich war schon sehr gespannt, wie die anderen Götter so sind. Wie viele oder wer alles noch im ersten Teil einen Auftritt hatte, werde ich zwar jetzt nicht verraten, jedoch muss ich sagen, dass ich von einem eher sehr enttäuscht bin. Leider. :( Aber naja, man kann ja nicht alles haben.
 
"Gold und Schatten" hat mir alles in allem sehr gut gefallen und ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Teil erscheint. Ich bin nämlich schon wahnsinnig gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird und welche Götter wohl noch eine Rolle spielen werden. ;D



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