[Rezension] Cinder & Ella von Kelly Oram





Titel: Cinder & Ella
Autor: Kelly Oram 
Erschienen: 28. September 2018
Preis: Broschiert € 12,90 / ebook € 9,99
Seitenanzahl: 448
Verlag: ONE


"Ella hat ein hartes Jahr hinter sich. Ihre Mutter starb bei einem Autounfall, den sie selbst nur knapp überlebte. Nach etlichen Klinikaufenthalten zieht sie nun zu ihrem Vater und dessen neuer Familie. Dabei will Ella nur eins: Alles soll so sein wie früher. Sie vermisst ihre Mom, ihren heißgeliebten Bücher-Blog - und Cinder, ihren Chatfreund.

Brian Oliver ist der neue Star am Hollywoodhimmel. Doch der Ruhm hat seine Schattenseiten, echte Freunde sind selten geworden. Vor allem vermisst er seine Chatfreundin Ella, mit der er unter seinem Nickname Cinder stundenlang gechattet hat. Als die sich nach einem Jahr Funkstille plötzlich wieder meldet, ist Brian überglücklich. Langsam wird ihm klar, dass er mehr will als nur Freundschaft. Doch Ella hat keine Ahnung, wer er in Wirklichkeit ist ..."


Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch zu einem Großteil wegen dem tollen Cover gekauft habe. Die Farben, generell die gesamte Aufmachung hat mich so angesprochen, dass ich es einfach mitnehmen musste. Aber nicht nur das tolle Cover, zum Glück hat mich auch der Klappentext überzeugen können, denn so eine schlimme Cover-Käuferin bin ich dann nun doch wieder nicht. xD

In "Cinder & Ella" geht es um die junge Ella, die zusammen mit ihrer Mutter lebt. Ihre Eltern sind geschieden und Ella hat ihren Vater schon seit einigen Jahren nicht mehr gesehen und auch nichts von ihm gehört. Trotzdem ist sie glücklich, da ihre Mutter ihr ein und alles ist. Doch bei einem schrecklichen Unfall stirbt Ellas Mutter und Ella liegt einige Zeit im Krankenhaus wegen ihrer vielen Verletzungen. Nachdem sie endlich aus dem Krankenhaus entlassen wird, muss sie zu ihrem Vater und dessen neuer Familie ziehen.
Natürlich ist das alles für Ella anfangs eine sehr große Umstellung und sie braucht einige Zeit, um damit klarzukommen. Doch wo man anfangs noch Verständnis und auch Mitleid mit Ella hat, so wirkt sie nach und nach immer mehr wie ein trotziges Kind, dass sich lieber bemitleidet als bemüht. Alle anderen um sie herum versuchen ihr ein angenehmes Leben zu machen und bemühen sich, aber trotzdem zickt sie ziemlich hart herum. Natürlich konnte ich auch sie verstehen, doch manchmal hat sie mich schon ziemlich genervt. Zum Glück hat sich das gebessert, als sie wieder Kontakt mit ihrem besten Freund Cinder aufgenommen hat. Ab da hat man richtig gemerkt, wie Ella in Cinders "Anwesenheit" entspannter ist und es ihr einfach viel besser geht, wenn sie mit ihm schreibt. Cinder fand ich von Anfang bis Ende einfach nur klasse! Ganz besonders die Kapitel, die aus seiner Sicht geschrieben sind, fand ich großartig, da er einfach ein lustiger, sarkastischer und echt lieber Typ ist. Ganz besonders mochte ich auch die vielen Wortgefechte zwischen Ella und Cider, die lustig und liebevoll waren.


Alles in allem war "Cinder & Ella" für mich, wenn man die paar Schwierigkeiten, die ich mit Ella immer wieder hatte, weglässt, ein wirklich schönes, gefühlsvolles Buch, dass nicht nur durch sein wundervolles Cover, sondern auch durch eine wirklich authentische Geschichte mit interessanten Charakteren mich begeistern konnte. :)



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