[Rezension] Jasmin - Orangenblütenzauber von Mareike Allnoch





Titel: Jasmin: Orangenblütenzauber
Autor: Mareike Allnoch
Erschienen: 7. Juli 2018
Preis: Taschenbuch € 12,00 / ebook € 3,99
Seitenanzahl: 230
Verlag: Drachenmond-Verlag


"Was, wenn die Geschichte um Jasmin und Aladin in Wahrheit ganz anders verlaufen wäre, als in Tausendundeine Nacht geschrieben steht…?
Als eines Tages plötzlich der unverschämt gut aussehende Dalan mit bronzefarbenem Teint wie aus dem Nichts in Jasmins Zimmer auftaucht, steht das Leben der schüchternen Außenseiterin Kopf. Dalan verbringt sein Dasein aufgrund eines Zaubers schon seit Jahrhunderten als Flaschengeist. Ohne es zu wissen, hat Jasmin ihn aus seiner Wunderlampe befreit und fortan drei Wünsche frei.
Doch das ist alles andere als einfach. Eine unbekannte dunkle Macht, die nach Dalans Leben zu trachten scheint, lässt die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit immer stärker verschwimmen und Dalan muss sich plötzlich fragen: Ist er wirklich der, der er zu sein glaubt?
Je mehr Zeit Jasmin mit Dalan verbringt, desto weniger möchte sie ihn gehen lassen. Denn sind die drei Wünsche erst einmal erfüllt, wird Dalan in seine Zeit zurückkehren und sie wird ihn nie wiedersehen …"


Auf das Buch habe ich mich eigentlich schon ziemlich gefreut, da ich Geschichte aus 1001 Nacht liebe und auch Aladdin war einer meiner Lieblingsfilme als Kind. Leider war das Buch jedoch ganz anders, als ich erst dachte. Ich nahm an, dass es viel fantastischer und mit mehr orientalischen Touch, jedoch kam, schon nach ca. einem Drittel die Ernüchterung. Die Geschichte spielt eigentlich die meiste Zeit nur in der realen Welt, genauer gesagt in Deutschland. Das wäre ja noch nicht so schlimm, zwar hatte ich mir erwartet, dass die Geschichte mehr in Agrabah spielen würde, aber trotzdem war ich eigentlich noch positiv eingestellt. Doch schon bald hat sich auch das geändert. Denn obwohl die junge Protagonistin Jasmin durch eine Wunderlampe den Flaschengeist Dalan kennenlernt und 3 Wünsche frei hat, so wird ihr Leben daraufhin nicht wundersamer und fantastischer, sondern eher noch langweiliger als zu Beginn. Zumindest für mich als Leser. Nach einiger Zeit habe ich sogar schon hin und wieder vergessen, dass Dalan ein Flaschengeist ist, da er sich wie ein ganz normaler Schuljunge benimmt und sich sehr schnell an die "neue Welt" anpasst. Irgendwie zu schnell, als dass es glaubhaft wäre. Zwar haben er und Jasmin zu Beginn noch versucht etwas über ihn und seine Heimat in Erfahrung zu bringen, doch schon bald war das vergessen und Jasmin hatte nur noch Marco im Kopf, ein Junge, der sie ständig gemobbt hatte und dem sie einfach so alles verzeiht, weil er plötzlich nett zu ihr ist. Das hat mich wahnsinnig gestört, da ich Jasmin einfach nicht verstehen konnte. Als dann auch noch eine Dreiecksbeziehung in die Handlung dazu kam, wollte ich das Buch eigentlich schon abbrechen. Aber ich habe mich trotzdem weiter durchgekämpft, mit der Hoffnung, dass es sich vielleicht noch etwas ändert. Leider nein.
Jasmin hat mich die meiste Zeit eigentlich ziemlich aufgeregt und sie wurde mir von Seite zu Seite unsympathischer. Sie ist extrem selbstbezogen und denkt immer nur an sich. Was in Dalan vorging hat sie anscheinend überhaupt nicht interessiert. Dalan hingegen mochte ich eigentlich ganz gerne, da er witzig und echt lieb war. Aber Jasmin ging für mich leider überhaupt nicht. Auch der sogenannte Bösewicht war nicht unbedingt überzeugend, eigentlich eher nicht wirklich ernst zu nehmen. Es wurde zwar ganz cool und böse beschrieben aber bei den 3 Szenen, in denen er vorkam, konnte er nicht wirklich mit seiner Boshaftigkeit punkten und auch der "Showdown" war sehr schwach.


Eigentlich wollte ich dem Buch 3 Herzchen geben, doch während ich die Rezension schrieb, fielen mir immer mehr Dinge ein, die mir eigentlich absolut nicht gefallen haben, und die Herzchen wurden somit immer weniger.
Alles in allem hat mich "Jasmin - Orangenblütenzauber" nicht überzeugen können. Sehr schade, denn ich hatte mich wirklich schon auf das Buch gefreut...



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