[Rezension] Die Legende von Shikanoko von Lian Hearn





Titel: Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln
Autor: Lian Hearn
Erschienen: 24. August 2017
Preis: Gebunden € 19,99 / ebook € 14,99
Seitenanzahl: 592
Verlag: FISCHER Sauerländer


"Shikanoko ist eigentlich nur der Sohn eines einfachen Vasallen. Doch als er von einem Magier eine übernatürliche Maske vermacht bekommt, wird aus ihm das Kind des Hirsches, und er verfügt fortan über magische Fähigkeiten und besonderes Kampfgeschick. Als der alte Kaiser stirbt, gerät Shikanoko in die Fänge des Fürstabts, der alles daransetzt, die höchste Macht im Land – den Lotusthron – an sich zu reißen. Shikanoko muss fliehen und entkommt dabei mehr als einmal nur knapp dem Tod. Doch er muss unbedingt Aki finden, die Herbstprinzessin, die er liebt, und die ein großes Geheimnis verbirgt. Denn in ihrer Obhut befindet sich niemand anderes als der rechtmäßige Nachfolger für den legendären Lotusthron."


Der Klappentext und auch das Cover haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, sodass ich es unbedingt lesen musste. Anfangs hatte ich ein paar Probleme in die Geschichte zu finden und mir die vielen Namen und Charaktere zu merken. Zwar gibt es gleich am Anfang im Buch ein Verzeichnis, doch dieses wollte ich jetzt auch nicht so oft benutzen, da es ein kleines bisschen spoilert. Doch hin und wieder habe ich kurz nachschauen müssen, um mein Gedächtnis aufzufrischen. Überhaupt weil ich für das Buch doch eine Weile gebraucht habe, was aber keinesfalls am Schreibstil oder der Geschichte liegt, beides ist nämlich wirklich wundervoll und hat mir sehr gut gefallen, es lag eher an meinem Zeitmangel, und da das Buch doch ein dicker Wälzer ist, konnte ich es auch nicht immer mitnehmen.
Die Geschichte von Shikanoko spielt in einer Welt, welche die dem feudalen Japan nachempfunden ist, was mir persönlich schon extrem gut gefallen hat. Noch dazu kommt, dass die Autorin einen sehr angenehmen Schreibstil hat, wodurch man nur noch mehr in dieser wirklich fantastische Welt von Anfang bis Ende versinken kann. Obwohl ich meine Schwierigkeiten beim Merken der verschiedenen Namen der Charaktere und Orte hatte, so war das Buch doch sehr angenehm zu lesen, sodass es mich auch nicht wirklich aus der Geschichte katapultiert hat, als ich mal wieder die Karte anschauen musste oder das Namensverzeichnis. Was ich auch sehr interessant fand, war, dass die Kapitel nicht alles von Shikanoko erzählen, dem eigentlichen Protagonisten der Geschichte, sondern auch sehr viel von den anderen Charakteren, wodurch eigentlich jeder wie ein Protagonist wirkt und man jeden Charakter genauer kennen und lieben lernt. Eigentlich gab es auch wirklich bis auf einen Charakter, keinen, den ich nicht leiden konnte. Denn von jedem wurden die eigenen Beweggründe geschildert, wodurch man sich in ihn oder sie hineinversetzen konnte und verstehen konnte. Das fand ich wirklich toll, denn selbst wenn ein Charakter mir anfangs unsympathisch war, so wurde ich von ihm dann in einem Kapitel aus seiner Sicht wieder vom Gegenteil überzeugt.


"Die Legende von Shikanoko" hat mich voll und ganz überzeugen können, und obwohl mich das Ende ein bisschen betrübt hat, werde ich trotzdem auf jeden Fall den zweiten Teil lesen, denn die Geschichte, die Charaktere und das wundervolle Setting haben es mir einfach angetan und ich will unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgehen wird. :3

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