[Rezension] Bannwald von Julie Heiland





Titel: Bannwald
Autor: Julie Heiland
Erschienen: 21. Mai 2015
Preis: Gebunden € 16,99 [D], € 17,50 [A] / ebook € 14,99
Seitenanzahl: 352
Verlag: FISCHER FJB


"Ich hasse den Wald. Ich hasse ihn aus tiefstem Herzen. Er tut so, als wäre er mein Zuhause. Aber das ist er nicht. Er ist mein Gefängnis.
Sie können nicht töten – als Anhänger der weißen Magie erschaffen sie nur. Seit Generationen lebt der friedliche Stamm der Leonen gefangen im Wald, gewaltsam unterdrückt vom Stamm der mörderischen Tauren.
Als die 17-jährige Robin auf den jungen Tauren Emilian trifft, ist sie sich sicher, dass er sie töten wird. Doch Robin gelingt es zu fliehen – scheinbar. Erst später wird ihr bewusst: er hat sie laufen lassen. Warum?
Als Robin dann ein Reh mit der bloßen Kraft ihrer Gedanken tötet, ist sie zutiefst erschüttert. Was ist mit ihr?
Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß – ihr größter Feind."


Das Buch lag jetzt schon eine ganze Weile auf meinem SuB herum. Doch nun habe ich es endlich geschafft es zu lesen und es hat mir recht gut gefallen. Richtig umgehauen hat es mich zwar nicht wirklich, aber es ist eine sehr schöne Geschichte, die mich auf jeden Fall gut unterhalten konnte. :)

In "Bannwald" geht es um die junge Robin, welche aus dem Stamm der Leonen kommt. Diese werden schon seit vielen Jahren von dem starken und gefährlichen Stamm der Tauren unterdrückt. Die Tauren sind deshalb so gefährlich, weil sie nur mit Kraft ihrer Gedanken töten können, wohingegen die Leonen nur weiße Magie einsetzen können und im Einklang mit der Natur leben. Natürlich fürchten sie sich von den Tauren, weswegen sie sich fügen und nicht gegen ihre Unterdrücker kämpfen. Robin ist mit dem Leben der Leonen nicht zufrieden und will etwas ändern. Als sie dann auf den jungen Tauren Emilian trifft, ändert sich für Robin alles. Nicht nur dass sie sich immer mehr zu dem Tauren hingezogen fühlt, was absolut nicht sein darf, sie findet auch noch einiges über sich selbst heraus, was sie noch nicht wusste.
Robin hat mir als Protagonistin eigentlich ganz gut gefallen, da sie ziemlich stark ist, und verzweifelt versucht ihrem Volk zu helfen, etwas zu tun, damit sich die schreckliche Situation, in der ihr Stamm steckt, endlich bessert. Da das Buch aus Robins Sicht geschrieben ist, kann man sich in ihre Gedanken und Gefühle ziemlich gut hineinversetzen und mit ihr sehr gut mitfühlen. Bei Emilian hingegen wusste ich, genauso wie auch Robin, am anfang nicht genau, was ich von ihrem halten sollte. Einerseits mochte ich ihn irgendwie, anderseits war er mir nicht ganz geheuer und das bis zum Schluss.

Insgesamt hat mir die Handlung, die Charaktere und auch das wundervoll ausgewählte Setting gut gefallen doch leider muss ich auch sagen, dass es für meinen Geschmack zu wenig Spannung enthalten hat. Ebenfalls fand ich das Tempo der Erzählweise etwas zu schnell gestaltet. Mir hätte es gut gefallen wenn man etwas mehr von der Geschichte, der einzelnen Charakteren oder der Stämme eingebaut hätte, denn das kam mir ein wenig zu kurz.
Was ich jedoch ganz besonders schön finde ich die Idee mit den verschiedenen Stämmen, wo jeder im Zeichen eines anderen Sternzeichen steht. Zum Beispiel sind die Leonen, der Sternenstamm des Zeichen Löwe. Genauso wie die Tauren der Sternenstamm des Stiers sind.

Alles in allem hat mir "Bannwald" ganz gut gefallen und es hat mich wirklich unterhalten können. Doch bin ich mir noch nicht ganz sicher ob die die weiteren zwei Teile noch lesen werde, da mir auch das Ende von diesem Buch ziemlich unspektakulär war und die Geschichte einiges mehr an Spannung vertragen könnte.



1 Kommentar:

  1. Ich habe das Buch vor gefühlt ewiger Zeit gelesen und weiß kaum noch etwas. Nur, das es mir so ging wie dir: es war ganz gut, aber jetzt nichts, was einen umhaut. Die Idee hingegen ist der Burner! Besonders weil ich Stier bin und mein Stamm die bösen und Mächtigen ist, hihihihihi.

    Alles Liebe! ♥

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