[Rezension] Schattenhauch von Tanja Bern

Titel:  Schattenhauch – Ruinen der Dämmerung
Autor:  
Tanja Bern
Erschienen:  
5. Juni 2014
Seitenanzahl:  261 Seiten
Verlag:  Impress

Klappentext:
“ Die siebzehnjährige Amelie ist einer der wenigen übrig gebliebenen Menschen einer veränderten Welt. Umringt von riesigen Festungswällen führen sie und die anderen Dorfbewohner ein einfaches naturverbundenes Leben ohne Strom, Gas und allem, was seit der zerstörerischen Chemiekatastrophe vor dreißig Jahren vernichtet wurde. Amelie kennt es nicht anders, sie ist glücklich. Mögen da draußen im undurchdringlichen Urwald die Schatten lauern, sie weiß, dass ihr nichts passieren kann, so lange sie hinter den Barrieren bleibt. Aber dann geschieht etwas, was sie zum Verlassen des Dorfes zwingt. Und zwar ausgerechnet mit dem Jungen an ihrer Seite, den man einst in den düsteren Wäldern gefunden hat...“

„Schattenhauch“ ist eine sehr interessante Dystopie, welche auch sehr zum Nachdenken anregt. Die Autorin behandelt in diesem Buch ein Thema, welches gar nicht Mal so abwegig ist, nämlich die Folgen dessen, was die Menschheit anrichten kann, wenn wir weiterhin so gierig sind. Tanja Bern hat die Idee meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet und es war sehr faszinierend zu lesen. Doch hat es mich auch sehr nachdenklich gemacht.
Es ist das erste Buch, welches ich von Tanja Bern gelesen habe und ich fand ihren Schreibstil sehr flüssig und man konnte gut in das Buch eintauchen. Ebenso haben mir die Perspektiven Wechsel gefallen.
Als ich anfing das Buch zu lesen hat es mich so gefesselt, dass ich mich nur schwer davon lösen konnte.

Die Hauptpersonen, Amelie und Derlyn, fand ich sympathisch und die Liebesgeschichte zwischen ihren fand ich sehr süß. Doch gut war, dass diese nicht im Mittelpunkt der Geschichte stand, sondern eher zurückhaltender war. Das hat mir sehr gut gefallen, da in vielen Büchern die Liebesgeschichte im Vorrang steht und die eigentliche Story zurückdrängt, doch hier ist dem, glücklicherweise, nicht der Fall.
Die Geschichte spielt hauptsächlich im Wald/Dschungel, was mir sehr gut gefallen hat, ebenso die Naturverbundenheit, die beschrieben wurde sowie das die die Natur als „Retter“ dargestellt wurde fand ich wundervoll.

In diesem Buch stehen sich die negativen und positiven Aspekte der Menschheit gegenüber.
Meiner Meinung nach könnte man Stunden lang über das Buch bzw. über die Themen, die in diesem beschrieben werden diskutieren.

 Das Einzige was mich gestört hat war das mir irgendeine Kleinigkeit noch gefehlt hat. Ich kann es nicht genau sagen aber irgendwie hat mir ein Höhepunkt gefehlt. So ein richtiger „RUMS“ bevor alles wieder gut wird. Es gibt zwar schon so etwas aber ich finde es war zu klein und zu schnell vorbei.


Das Cover finde ich sehr schön und wundervoll passend zu dem Buch.
Das Mädchen, welches inmitten von Wald, Natur und Pflanzen steht, gibt einen ersten Einblick in das Buch. Ich habe mir bei den Mädchen welches auf dem Cover zu sehen ist Amelie vorgestellt.

Der Anfang jedes Kapitels war auch wunderschön gestalten mit diesem kleinen Blatt.

 Ein wunderschönes Buch, welches auch zum Nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert. ;)


Kommentare:

  1. Hey,
    Ich glaube das Buch ist wirklich perfekt für mich.
    Vorallem da mich dieses Thema wirklich interessiert. ;)

    LG Lena

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    1. Hi
      Es ist wirklich ein echt tolles Buch :D
      Wenn du es liest bin ich schon sehr auf deine Meinung gespannt ;D

      lg, Mell

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